hmh, rien ne vaplus...
Uhanek - 25. Sep, 12:20
Ich verliere gerade den letzten Funken Achtung vor den Lebensweltkonstruktionen gewisser "Neuheiden". Habe ich darin jemals etwas Interessantes oder Respektables gesehen? Ist jedenfalls lange her.
Uhanek - 18. Sep, 20:40
Der Grammatiker/Logiker: keiner weiß, was er genau tut, verursacht nur geringe Kosten, unauffällig. Wird gemieden, da er im Gespräch schnell ermüdend wirkt.
Der Empiriker: Fühlt sich ständig bedroht von den Theoretikern. Leidet unter Existenzangst und Minderwertigkeitskomplexen. Neigung zu napoleonischer Überkompensation, leicht über positives Feedback zu manipulieren. Niemals unterschätzen. Zeigt sich gerne mit Kulturwissenschaftlern, weil die in Mode sind.
Der Theoretiker: Hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, King of the ring, hält sich aber aus allem, was ihn selbst nicht direkt betrifft, mit arroganter Miene heraus, häufig Pfründler und Stellenwanze. Erzfeind des Empirikers, unbedingt voneinander trennen. Zeigt sich gerne mit Politikern.
Der Philosoph: Der einzige, der dem Theoretiker zeigen kann, dass dieser nie einen Löffel hatte. Lebt aber gut mit der permanenten Unterschätzung seiner Person. Meist die einzigen mit denen man ohne Bellen und Schnurren reden kann. Mögen Wein und Käse.
Der Kulturwissenschaftler: Da z. Zt. im Modenaufwind hat er zu ALLEM was zu sagen (wenn auch aus Sicht der Anderen NICHTS beizutragen). Vermehrt sich explosiv und ist Ursache der meisten Verdrängungskämpfe. Immun gegen so ziemlich alles, außer Stil.
Der Pragmatist: hält alles Wissen für kontigent und jede Veröffentlichung für Prosa. Angloamerikanische Seltenheit, bedrohte Tierart. Sagt gerne "Ja", um in Ruhe gelassen zu werden. Pflegeleicht. Kann gut mit Philosophen.
Der Politiker: Dorn im Fleische aller ist ihm nur durch machiavellistische Winkelzüge beizukommen, sammelt Privilegien und Kollegenleichen, Forschung und Lehre sind nur notwendige Übel zur Machterhaltung. Dringend zu vereinzeln.
Der ewige HiWi: hat selbst als C4-Professor noch ein Ideal von wissenschaftlicher Aufrichtigkeit, hervorragender Lehrer, keiner weiß, wie er im Wissenschaftsbetrieb überlebt, deswegen überlebt er. Unbedingt auf die eigene Seite zu ziehen.
Die Orchidee: häufig Mediävist, Frau oder ähnlich abseitig profiliert ist er/sie die Nischengestalt des Unibetriebs, überlebt durch Übernahme von arbeitsintensiven Bürokratieaufgaben, wie der Leitung des Prüfungsamtes. Wenn man Arbeit von ihnen fernhält sind sie eine überaus effiziente Propagandamaschine, da sie oft als einzige wirklich Kontakte zu allen anderen haben.
Von Niko
Uhanek - 12. Sep, 14:30
Homage, Mother whose face is filled
With the light of an array of a hundred full autumn moons,
Shining with the brilliant open light
Of the hosts of a thousend stars.
O Divine Virtuous Goddess Sarasvati. We bow to your feet. O Goddess of Speech, the all-pervading with cosmic vibrations, we surrender at your Divine feet.
O Goddess, shelter to the seeker, blessed of the Three Worlds, worshipped by divine seers. Your melody is with the nine aesthetic senses and divine poetry, adorned by the varied tastes of learning.
O the one seated on the throne of swan, O the one endowed by white complexion pure as snow and moon, the one seated on the white lotus, remove from us lethargy and expand our horizon of vision.
O Goddess, you are the embodiment of artistic skills and string of knowledge. O the one holding the divine book of learning and the vina, we submit ourselves in entirety at your lotus feet. O Goddess, remove from our minds the poison of hatred.
Uhanek - 21. Aug, 12:35
Angeblicher Funkverkehr zwischen Kriegsschiff und Leuchtturm
Originaltexte
Deutsche Version von 2005:
DIES IST EIN REELLER FUNKSPRUCH, DER ZWISCHEN GALIZIERN UND
NORDAMERIKANERN STATTGEFUNDEN HAT - AUFGENOMMEN VON DER FREQUENZ DES
SPANISCHEN MARITIMEN NOTRUFS, CANAL 106, AN DER GALIZISCHEN KÜSTE
"COSTA DE FISTERRA" - AM 16. OKTOBER 1997 (dieser Funkspruch hat
wirklich stattgefunden und wurde erst im März 2005 von den spanischen
Militärbehörden zur Veröffentlichung freigegeben) - alle spanischen
Zeitungen haben ihn veröffentlicht und mittlerweile lacht sich ganz
Spanien kaputt
viel Spaß !!!!!
Galizier: (Geräusch im Hintergrund)
Hier spricht A853 zu ihnen, bitte ändern sie ihren Kurs um 15 Grad
nach Süden um eine Kollision zu vermeiden ...... Sie fahren direkt auf
uns zu, Entfernung 25 nautische Meilen ........
Amerikaner: (Geräusch im Hintergrund)
Wir raten ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern um eine
Kollision zu vermeiden.
Galizier:
Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern sie ihren Kurs um 15 Grad
nach Süden um eine Kollision zu vermeiden.
Amerikaner: (eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der
Kapitän eines Schiffes der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika
zu ihnen. Wir beharren darauf: ändern sie sofort ihren Kurs um 15 Grad
nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.
Galizier:
Dies sehen wir als weder als machbar noch erforderlich an, wir
empfehlen ihnen ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine
Kollision zu vermeiden..
Amerikaner: (stark erregter befehlerischer Ton)
HIER SPRICHT DER KAPITÄN RICHARD JAMES HOWARD, KOMMANDANT DES FLUGZEUGTRÄGERS
"USS LINCOLN" VON DER MARINE DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, DAS
ZWEITGRÖSSTE KRIEGSSCHIFF DER NORD- AMERIKANISCHEN FLOTTE, UNS
GELEITEN ZWEI PANZERKREUZER, SECHS ZERSTÖRER, FÜNF KREUZSCHIFFE, VIER
U- BOOTE UND MEHERE SCHIFFE DIE UNS JEDERZEIT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN. WIR
SIND IN KURSRICHTUNG PERSISCHER GOLF, UM DORT EIN MILITÄRMANÖVER
VORZUBEREITEN UND IM HINBLICK AUF EINE OFFENSVE DES IRAQ AUCH
DURCHZUFÜHREN. ICH RATE IHNEN NICHT ..... ICH BEFEHLE IHNEN IHREN KURS
UM 15 GRAD NACH NORDEN ZU ÄNDERN!!!!!! SOLLTEN SIE SICH NICHT DARAN
HALTEN SO SEHEN WIR UNS GEZWUNGEN DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE
EINZULEITEN, DIE NOTWENDIG SIND UM DIE SICHERHEIT DIESES
FLUGZEUGTRÄGERS UND AUCH DIE DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ZU
GARANTIEREN. SIE SIND MITGLIED EINES ALLIERTEN STAATES, MITGLIED DER
NATO UND SOMIT DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ...... BITTE GEHORCHEN
SIE UNVERZÜGLICH UND GEHEN SIE UNS AUS DEM WEG !!!!!!!!!
Galizier:
Hier spricht Juan Manuel Salas Alcantara. Wir sind zwei Personen. Uns
geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den
Kanaren, der gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Sender
Cadena Dial von la Coruna und Kanal 106 als Maritimer Notruf. Wir
fahren nirgendwo hin, da wir mit ihnen vom Festland aus reden. Wir
befinden uns im Leuchtturm A-853 Finisterra an der Küste von Galizien.
Wir haben keine Scheissahnung, welche Stelle wir im Ranking der
spanischen Leuchtturme einnehmen. Und sie können die Schritte
einleiten, die sie für notwendig halten und auf die sie geil sind, um
die Sicherheit ihres Scheiss-Flugzeugträgers zu garantieren, zumal er
gleich an den Küstenfelsen Galiziens zerschellen wird, und aus diesem
Grund müssen wir darauf beharren und möchten es ihnen nochmals ans
Herz legen, das es das Beste, das Gesündeste und das Klügste für sie
und ihre Leute ist, nämlich ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern
um eine Kollision zu vermeiden .......
Totenstille am amerikanischen Flugzeugträger ....
Ich finde die Geschichte sehr lustig. Irgendwie ist sie ja auch sehr vorstellbar. Leider stimmt sie nicht:
Extra-Blatt (16.09.2005)
Funkspruch an Leuchtturm
Angeblicher Funkverkehr zwischen Kriegsschiff und Leuchtturm
Bereits seit mehreren Jahrzehnten existiert eine immer wieder abgewandelte Geschichte, die inzwischen auch Kettenbrief-artig per E-Mail kursiert und zur Belustigung in verschiedenen Foren gepostet wird. Demnach soll der Kommandant eines US-Kriegsschiffs einen Leuchtturm angewiesen haben den Kurs zu ändern, um eine Kollision zu vermeiden.
[Originaltexte]
Diese Geschichte ist nicht nur uralt, sie stimmt auch nicht. Sie begann ihre Karriere vermutlich bereits in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde sowohl der Name des Schiffes als auch der Standort des Leuchtturms mehrfach verändert.
Die 2005 kursierende deutsche Fassung nennt die "USS Abraham Lincoln" und einen Leuchtturm an der galizischen Küste (Spanien) als Beteiligte und das Jahr 1997 als Zeitpunkt des Geschehens. Eine etwas ältere, englische Version der Legende spielt 1995 vor der Küste Neufundlands (Kanada). Die US-amerikanische Marine (Navy) hat bereits seit einigen Jahren eine Seite im Web, die sich mit dieser Geschichte befasst und sie ins Reich der Legenden verweist.
Varianten dieser Anekdote lassen sich bis in die 1980er Jahre zurück verfolgen, als sie bereits in Büchern abgedruckt waren. Die US-Marine vermutet den Ursprung sogar noch zwei Jahrzehnte früher. Sie soll bereits in den späten 1960er Jahren innerhalb der Marine herum erzählt worden sein.
Uhanek - 14. Aug, 13:31
Also so sieht ein Dreifuß aus:
Diese hier gibt es bei einem Anbieter in... in Taiwan, wenn ich mich recht erinnere. Aber eigentlich sollte es in Indien, Nepal, Bhutan, Sikkim etc. irgendwo Vergleichbares geben. Mir selbst würde auch etwas Schlichteres reichen, aus Gußeisen geschmiedet und ohne Vajra-Füße oder so.
Ach, und vielleicht könntest Du Thomas auch mal fragen, ob er so ein Wasseropfer-Set beschaffen kann und was das bei ihm kosten würde?
Liebe Grüße
Uhanek
Uhanek - 7. Aug, 22:56
Live simply. Love generously.
Care deeply. Speak kindly.
Leave the rest to God.
Uhanek - 3. Aug, 01:58