" 'Dzogchen' verlangt von dir weder deine Religion, Philosophie oder Überzeugung zu verändern oder auszutauschen, noch, dass du jemand anderes wirst, als du bist. Es verlangt nur von dir, dich selbst zu beobachten und deinen Käfig zu entdecken, den du mit all deinen Konditionierungen und Begrenzungen geschaffen hast. Und es lehrt dich, wie du aus dem Käfig herauskommst, ohne einen weiteren zu bauen, um eine freie, autonome Person zu werden."
(Chögyal Namkhai Norbu: Spiegel des Bewußtseins - Essenz des tibetischen Buddhismus, S.30, 1999.)
Chögyal Namkhai Norbu lehrt auf Englisch.
Es wird ins Deutsche übersetzt.
Übersetzungen in andere Sprachen können organisiert werden.
Bitte kontaktieren Sie dafür:
S.H. Penor Rinpoche, einer der großen Meister unserer Zeit, gewähltes Oberhaupt der Nyingma-Schule und 11. Thronhalter der Palyul-Tradition, ist gestern Nachmittag ins Parinirvana eingegangen.
The Supreme Head of the Nyingma Lineage and the 11th throneholder of the Palyul Tradition, His Holiness Drubwang Pema Norbu Rinpoche was admitted into the ColumbiaAsia Hospital in Yeshwantpur, Bangalore on 24th March 2009 following a chronic illness. On 27th March 2009, many high lamas of the Nyingma Lineage as well as various other dignitaries were allowed to receive blessings from him at the intensive care unit of the hospital. As his condition deteriorated, he was carried back to the monastery at 3.30 pm the same day in an ambulance with VIP treatment, and arrived at the monastery at 6.40pm. The khenpos, tulkus and faculty members went to see him and prayed before him. After the prayer, without any sign of pain, he smiled and at 8.20pm, he passed away into parinirvana for the benefit of beings. Presently, he is in thugdam meditation state*, and the parinirvana prayers are being performed by his followers worldwide.
Lopon Karma Dhondup (Akar)
General Secretary
Namdroling Monastery Office
*Als "Thugdam" wird ein Zustand tiefer Meditation zum Zeitpunkt des Todes bezeichnet. In dem Moment des Sterbeprozesses, in dem der "äußere Atem" aufhört und die Energien sich im zentralen Energiekanal des Körpers zusammenziehen, zeigt sich für einen Moment die Natur des Geistes. Gewöhnliche Wesen können diesen Prozeß normalerweise nicht bewußt miterleben, da die Eindrücke, die dabei im Geist entstehen, so stark sind, daß eine Ohnmacht eintritt, aus der man erst drei Tage später im Bardo, dem Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt, wieder erwacht.
Thugdam ist ein außergewöhnlicher Zustand, der nur von sehr fortgeschrittenen Praktizierenden erlangt und längere Zeit gehalten werden kann. Die äußeren Zeichen dieses Meditationszustandes sind ein warmer Körper, obwohl der physische Tod bereits eingetreten ist, und das Beibehalten der eingenommenen Meditationsstellung. Im Normalfall erschlaffen kurz nach dem Eintritt des Todes alle Gliedmaßen.
Einleitung
1. Religionsgeschichte Tibets II: Kagyü, die Schule der Unterweisung
2. Die sieben Geistesübungen
2.1 Alles Zusammengesetzte ist vergänglich
2.2 Alle Handlungen sind Ursache von Leid
2.3 Alle sekundären Ursachen sind Täuschung
2.4 Alles samsarische Handeln ist bedeutungslos
2.5 Die Frucht der höchsten Befreiung
2.6 Der Wert der Belehrungen
2.7 Meditative Stabilität als Zugang zum Zustand jenseits der Gedanken
3. Die Übung ethischen Verhaltens
3.1 Was ist eine „negative Handlung“?
3.2 Allgemeine Auflistung der zehn unheilsamen Handlungen
3.3 Über die Anhäufung negativen Karmas
3.4 Über die zwei Arten von negativen Handlungen
3.5 Differenzierung verschiedener Arten besonders negativer Handlungen
3.6 Ergebnisse negativer Handlungen
3.7 Über die Entwicklung heilsamen Handelns
3.8 Die Ergebnisse heilsamen Handelns
4. Chittamatra
4.1 Kurze Wiederholung: Überblick zur Shravaka-Sichtweise
4.2 Der Unterschied von Hinayana und Mahayana
4.3 Die Sichtweise und Methode des Chittamatra 1
Ausblick
Der dritte Kurs wird voraussichtlich vom 20. - 22. März stattfinden.
Dies ist das letzte Modul, in dem noch ein Quereinstieg möglich ist!
Kursleiter:
Oliver Ohanecian, M.A., geboren 1967; Studium der Ethnologie, Religionswissenschaft und Iranistik, trauertherapeutische Ausbildung; Autor, Referent und Trauerbegleiter; leitet Seminare, Arbeitskreise und Meditationen.
Studium des Buddhismus allgemein seit 1987, zunächst privat, dann im Rahmen der akademischen Ausbildung und schließlich unter verschiedenen tibetischen Lehrern;
Allgemeine Zufluchtnahme zunächst bei Geshe Thubten Ngawang; Schüler von Chögyal Namkhai Norbu, Chhimed Rigdzin Rinpoche, Ontul Rinpoche, Dzogchen Ganor Rinpoche, Dr. Nida Chenagtsang und Jetzunma Sakya Kushog.
Du große Güte, die bringen es fertig, einen rassistischen Auschwitz-Witz tolerierbar zu finden (ein Witz, der einem im Hals stecken bleibt, aber irgendwie doch auch lustig ist), während eine harmlose ironische Bemerkung abgemahnt wird, weil sie das Wort "Weiber" enthält (dadurch werden Frauen diskriminiert).
Ich sollte meine Zeit nicht mehr mit so etwas verschwenden und mich nur noch mit ernstzunehmenden Leuten abgeben.
Sehr interessantes Gespräch mit dem Ethnologen Michael Oppitz über Schamanismus (einen der echten Schamanismen, keins dieser Esoterik-Fantasie-Produkte des Westens).
Modul 2 findet am 23. bis 25. Januar in Göttingen statt.
Themen des 2. Moduls:
Religionsgeschichte Tibets I:
Überblick zur Bönreligion;
Nyingma, die alte Schule des tibetischen Buddhismus;
Unterscheidung der 4 Schulen des tibetischen Buddhismus anhand des Blickwinkels ihrer Erklärungen;
Über die Annäherung an die Belehrungen;
die vier Grundgedanken: Der kostbare Menschenkörper, die Vergänglichkeit, das Karma, das Leiden in Samsara;
Die drei Stufen in der Entwicklung von Erkenntnis;
die drei Gebiete der Untersuchung;
die drei Wege des Beseitigens von Zweifel;
Shravaka-Meditation über die Abwesenheit eines Selbst
Kursplan:
Freitag 19.00 Uhr
Wir beginnen mit einem gemeinsamen Abendessen. Da einige von uns bis in den Abend arbeiten müssen, können wir auf diese Weise den Kursbeginn flexibel gestalten und für ein entspanntes Ankommen sorgen. So beginnen wir mit einer Gesprächsrunde.
Ab ca. 20.00 – ca. 22.30 Uhr
Rezitation der allgemeinen Zufluchtnahme; kurze gemeinsame Praxissitzung mit Mantrarezitation; über die rechte Motivation; über das rechte Hören; Religionsgeschichte Tibets I: Überblick zur Bönreligion und Nyingma, die alte Schule des tibetischen Buddhismus; Unterscheidung der 4 Schulen des tibetischen Buddhismus anhand des Blickwinkels ihrer Erklärungen; abschließender Gesprächskreis
Samstag 9.30 – ca. 12.30 Uhr
Rezitation der allgemeinen Zufluchtnahme; kurze gemeinsame Praxissitzung mit Mantrarezitation; über die rechte Motivation; über das rechte Hören; über die Annäherung an die Belehrungen; die vier Grundgedanken: Der kostbare Menschenkörper, die Vergänglichkeit, das Karma, das Leiden in Samsara; Gesprächsrunde; zwischendurch eine kurze Kaffeepause
Ab 12.30 Uhr Mittagspause
Ich werde eine Gemüsesuppe vorbereiten. Darüber hinaus möchte ich Euch bitten, Euch hinsichtlich der Malzeiten zu koordinieren und Brot, Brotaufstrich, Käse, Marmelade o.ä zu besorgen.
Ab 14.30 Uhr
Gemeinsame Mantrarezitation; über die drei Stufen in der Entwicklung von Erkenntnis; über die drei Gebiete der Untersuchung; über die drei Wege des Beseitigens von Zweifel; Shravaka-Meditation über die Abwesenheit eines Selbst I; Mantrarezitation; ab ca. 17.45 Uhr abschließende Gesprächsrunde
ca. 18.30 Uhr
Abendessen; Shravaka-Meditation über die Abwesenheit eines Selbst II; danach ggf. offener Kreis bei Heißgetränken und Gebäck, in dem wir uns über die Themen des Nachmittags unterhalten können
Sonntag 9.30 – ca. 13.30 Uhr
Rezitation der allgemeinen Zufluchtnahme; kurze gemeinsame Praxissitzung mit Mantrarezitation; über die rechte Motivation; über das rechte Hören; Shravaka-Meditation über die Abwesenheit eines Selbst III; abschließende Gesprächsrunde; Ausblick