Samstag, 29. März 2014

Norbu Tsering Rinpoche: Konsultationen, Schützerritual, Heil-Chöd

Rinpoche ist ab Di, d. 01.04., in Göttingen und kann ab Dienstag bis Freitagnachmittag konsultiert werden.

Mi:
19.00 Schützerpraxis für den göttinger Sangha zur Beseitigung von Hindernissen etc. (Teilnahme auf Spendenbasis)

Do:
19.30 Heil-Chöd (Teilnahme auf Spendenbasis)

Dienstag, 11. März 2014

01. 04. 2014: Norbu Tsering Rinpoche in Göttingen

Norbu-Tsering-Rinpoche4


Ich bin hoch erfreut, für Anfang April den Besuch von Norbu Tsering Rinpoche ankündigen zu können. Rinpoche ist ein kenntnisreicher Praktizierender des Chöd und in Nepal bekannt für seine überaus präzisen Mos (Mo = Divination).

Rinpoche ist ab dem 01.04. in Göttingen und kann vor der Hauptveranstaltung für Ratschläge, Mos etc. konsultiert werden (auf Spendenbasis).

Nach verschiedenen Schwierigkeiten im Vorfeld steht der Besuchstermin nun endlich fest. Und es wird eine ganz besondere Veranstaltung, die insbesondere auch für Praktizierende mit vielen Hindernissen ausgesprochen segensreich sein wird!


Programm:

Rinpoche hat mir mitgeteilt, dass er zunächst am Freitag, d. 04.04., die Ermächtigung der Simhamukha (tib. Sengdongma) von Dudjom Lingpa und die Übertragung des kurzen Praxistextes dazu geben will.

Am Samstag, d. 05.04. will Rinpoche dann die Wurzelermächtigung der Krodhakali (Tröma Nagmo) aus dem Dudjom Tersar geben und dazu einen kurzen Praxistext übertragen. Dies dient als Vorbereitung auf zukünftige Übertragungen und Belehrungen zur Praxis des Chöd.

Am Sonntag will Rinpoche dann eine grundlegende Ermächtigung in Guru Rinpoche und dazu die Übertragung eines Guru Yogas geben. Außerdem will er noch eine Ermächtigung in Orgyan Norlha geben, das ist ein besonderer Aspekt Padmasambhavas als Vereinigung aller Reichtumsgottheiten.

PROGRAMMKORREKTUR FÜR SONNTAG:
Rinpoche will am Sonntag die Ermächtigung von Tsokye Thugthig geben, das ist Guru Padmasambhava in Vereinigung mit Mandarava. Dies ist die Herzessenz des Gurus als Verkörperung der ursprünglichen Wesensnatur. Diese Ermächtigung beinhaltet auch die Ermächtigung in Orgyen Menlha - der Guru in seinem Aspekt als Medizinbuddha - und in Orgyan Norlha - der Guru als Vereinigung aller Reichtumsgottheiten. Außerdem will Rinpoche für diejenigen, die noch kein Ngöndro gemacht haben, den Lung und Instruktionen für das kurze Ngöndro aus dem Dudjom Tersar geben.

Zeiten:

Rinpoche ist ab Di, d. 01.04., in Göttingen und kann ab Dienstag bis Freitagnachmittag konsultiert werden.

Mi:
19.00 Schützerpraxis für den göttinger Sangha zur Beseitigung von Hindernissen etc.

Do:
19.30 Heilchöd

Fr:
19.00 Ermächtigung in die grüne Simhamukha

Sa:
10.00 - 12.00 Dakini-Teachings

12.00 - 14.30 Mittagspause

14.30 - 17.30 Dakini-Teachings

17.30 - 19.00 Pause/Abendessen

19.00 Thröma Rootempowerment und Erklärungen zur Praxis

Alternativ: 14.30 Ermächtigung und abends Anleitung zur Praxis...?

So:
10.00 - ca. 12.00 Ermächtigung in Tsokye Thugthig

ca. 12.00 - ca. 13.30 Mittagspause

13.30 - ca. 15.30 Anweisungen zur Praxis von Tsokye Thugthig, Lung für Ngöndro und essentielle Anweisungen; final advice


Einzelveranstaltungen
Bei Anmeldung für einzelne Tage bis zum 21.03:
35,-€ / Mitglieder 27,-€
Danach:
45,- / Mitglieder 35,-€

Teilnahme an allen drei Tagen
bei Anmeldung bis zum 21.03.: 100,-€ / Mitglieder 75,-€
Danach: 130,-€ / Mitglieder 98,-€


Ort:
Da ich leider fast gar kein Feedback auf die Ankündigung erhalten habe, werden die Ermächtigungen bei mir zu Hause stattfinden. Die Teilnehmerzahl ist - bedingt durch den begrenzten Raum - daher beschränkt. Aber scheut Euch bitte nicht, mich zu fragen, ob Ihr noch dazukommen könnt. Wir schaffen es sicherlich, noch ein paar mehr Teilnehmer in den engen Raum zu stopfen, wenn wir uns klein machen ;o)

Anmeldung: o.ohanecian@hotmail.de


Facebook: https://www.facebook.com/events/1413355092251888/



Über Rinpoche:

Dungzin Pema Lhundrub Dorje ist am ersten Tag des Ersten Monats des „Wood-Tiger Year” als der Sohn von Lama Gangri Tenzin Rinpoche und Kalden Wangmo an den Festen von Losar geboren worden.

Er wurde von Churi Lama “Jampa Guru” Rinpoche als die Reinkarnation des Abts des Klosters von Dolpo Chicher Lang wiedererkannt. Der Sohn von Golok Serta Rinpoche, Tulku Tsewang Rinpoche gab ihm die Zufluchtsgelübte und nannte ihn ,,Norbu Tsering“. Im Alter von acht Jahren erhielt er seine ersten Belehrungen, Übertragungen und seine Ausbildung begann. Bis Norbu Tsering Rinpoche 20 Jahre alt war absolvierte für er seinen vorgesehenen Weg die Vorbereitungen, Ermächtigungen, Übertragungen, Dharma Lehren und das Retreat des ,,Jatson Nyingpo Zyklus“ sowie die Ermächtigungen, Übertragungen, Dharma Lehren und das Retreat von ,,Rinchen Trengwa“. Des Weiteren die Ermächtigungen, Übertragungen, Dharma Lehren und das Retreat der Dodjom Tröma und andere wichtige Übertragungen.

Er verbrachte allein 9 Jahre in Samye - Jedren Shedra und studierte die verschiedenen Texte. Er begegnete auf seinem Weg Dilgo Khyentse Rinpoche, Kyabje Penor Rinpoche, Kyabje Dungse Thrinley Norbu Rinpoche, Khenchen Thubten Rinpoche, Kyabje Taklung Tsetrul Rinpoche, Kyabje Chatral Rinpoche, Khyabje Trulshig Rinpoche, Nyoshul Khen Rinpoche, Sakya Khenchen Kunga Rinpoche, Tulku Tsepag Rinpoche, Dagpo Rinpoche, Karti Lachung Rinpoche, Khen Yeshe Sangpo Rinpoche und viele andere.

Er erhielt und verinnerlichte völlig die Quintessenzeninstruktionen, Erklärungen, Übertragungen der Tradition von Terma und Kama. In Gegenwart von Lamas, Mönchen und Ngakpas wurde er zum Vajra Master inthronisiert. Norbu Tsering Rinpoche hat er auch Rückzüge in der Tradition des Dudjom Tersar vollbracht. Im Augenblick kümmert er sich jetzt um sein eigenes Kloster Pema Choling Drubtra. Ich freue mich sehr, Norbu Tsering Rinpoche in Göttingen begrüßen zu dürfen.



About Rinpoche:

The concise Lifestory of the Lineage Holder Pema Lhundrub Dorje

Dungzin Pema Lhundrub Dorje was born on the first day of the First month of the Wood-Tiger Year as the son of his Father Lama Gangri Tenzin Rinpoche and his mother Kalden Wangmo on occasion of the festivities of Losar. On the third day of the month according to Tibetan tradition three Ngakpas performed a Pak-Sang offering and gave him the name Norbu Tsering. When he reached the age of Five he was recognized by Churi Lama “Jampa Guru” Rinpoche as the reincarnation of the abbot of Dolpo Chicher Lang monastery, but his precious father proclaimed:
“To be called a Tulku is without benefit,
Whoever has qualities
That one is a self-arisen Tulku.”
And he did not give it any attention. When he reached the age of Eight, the son of Golok Serta Rinpoche, Tulku Tsewang Rinpoche asked his father Gangri Tenzin Rinpoche: “Lama-la, that son of yours is not like others, should he not become a reliqious person?” His father answered: “Yes.” After chosing the next day, the 15th day of the month, to be auspicious, Tulku Tsewang Rinpoche cut a tuft of his hair in in his presence and gave him the refuge vows, naming him “Pema Lhundrub Dorje”.
After that until the age of 20 he received and accomplished the Preliminaries, empowerments, reading transmissions and the retreat of the Jatson Nyingpo dharma teaching cycle; the empowerments, reading transmissions and the retreat of the Dharma teachings of Rinchen Trengwa and the empowerments, reading transmissions and the retreat of the Dudjom Throma and so on and spent then 9 years in the Samye Jedren Shedra in Nepal, studying the various lectures of the study center. During that time he touched the feet of many true spiritual teachers such as Dilgo Khyentse Rinpoche, Kyabje Penor Rinpoche, Kyabje Dungse Thrinley Norbu Rinpoche, Khenchen Thubten Rinpoche, Kyabje Taklung Tsetrul Rinpoche, Kyabje Chatral Rinpoche, Khyabje Trulshig Rinpoche, Nyoshul Khen Rinpoche, Sakya Khenchen Kunga Rinpoche, Tulku Tsepag Rinpoche, Dagpo Rinpoche, Karti Lachung Rinpoche, Khen Yeshe Sangpo Rinpoche and so on and completely receive the pith instructions, explanations, reading transmissions and empowerments of the Terma and Kama tradition. At times he also accomplished the retreats and the heart steps of the Dudjom Tersar tradition.
His father said many times to him “You should be enthroned as a Vajra master” and in response to that after some years he agreed. In the Fire-Male Dog Year in his own monastery Pema Choling Drubtra his precious father Gangri Tenzin Rinpoche as the head in the presence of Lamas, monks, Ngakpas, together with ordinary people performed the enthronement of a Vajra master on him. Right now he looks after his own monastery Pema Choling Drubtra.

Mittwoch, 5. März 2014

Sehr lesenswerter Artikel!

http://www.tricycle.com/online-retreats/parting-four-attachments

Freitag, 24. Januar 2014

10. + 11.03. 2014: Chamtrul Rinpoche in Göttingen

Chamtrul-Rinpoche


Ich freue mich sehr, den Besuch von Chamtrul Rinpoche in Göttingen ankündigen zu können.

Chamtrul Rinpoche wurde in jungem Alter als die Inkarnation des dritten Chamtrul Rinpoche erkannt. Im Serta Larong Kloster, einer sehr bedeutenden buddhistischen Universität, schloss er die buddhistischen Studien von Sutra und Tantra ab. Von seinem Lehrer Kyabje Khenpo Jigme Phüntsok wurde ihm der Titel eines Khenpos verliehen, was dem Titel eines „Doktors der buddhistischen Philosophie“ entspricht. Seit 1996 lehrt Rinpoche in Indien und auch in der westlichen Welt. Seinen Wohnsitz hat Rinpoche derzeit in Dharamsala, Indien. Rinpoches Wunsch ist es, anderen zu helfen, inneren Frieden zu finden.

Mehr Details in deutscher Sprache unter: www.bodhicitta-hamburg.com


Programm:

Montag, 10.03., 19.00 Uhr
Öffentlicher Vortrag: "Wie man sich auf einen bedeutsamen Tod und die Wiedergeburt vorbereitet"

In seinem Vortrag erklärt Rinpoche, wie wir unsere Lebenszeit nutzen können, um uns auf den Tod und die Wiedergeburt vorzubereiten. Der Tod wird so zu einem bedeutungsvollen Zeitpunkt der des Übergangs und der spirituellen Transformation, während unser Dasein im Spiegel des Todes Sinn und Tiefe erlangt.


Dienstag, 11.03., 19.00 Uhr
Öffentlicher Vortrag: "Die heilende Kraft der Tonglen Meditation"

Tonglen ist die Meditation des Gebens und Nehmens. Sie ist eine kraftvolle Praxis, um Leiden zu lindern, heilsames Karma anzusammeln und spirituelle Qualitäten zu entfalten.


Eintritt: 9,-€; Schüler, Studenten und Arbeitslose 7,-€

Ort:

Gesellschaft für bedrohte Völker
Geiststraße 7
37073 Göttingen


Facebook: https://www.facebook.com/events/786093818087330/?ref_newsfeed_story_type=regular

Freitag, 20. Dezember 2013

Ankündigungen für das Frühjahr 2014

Heute Abend ist die Shab-e Yalda, die längste Nacht, und in wenigen Tagen ist schon wieder Weihnachten --- und dabei ist mir, als sei gerade erst Silvester gewesen. Auf Silvester folgte dann in rasender Eile ein ereignisreiches Frühjahr und ein Sommer mit zwei ganz außerordentlichen Lama-Besuchen. Und nun ist das Jahr schon fast wieder vorbei.

Ich freue mich, für den März den Besuch zweier herausragender Lehrer ankündigen zu können. Voraussichtlich am 10. und 11. März wird uns Chamtrul Rinpoche aus Dharamsala besuchen und Belehrungen über die Vorbereitung auf Tod und Wiedergeburt geben, sowie über die heilende Kraft der Tonglen Meditation.

Ebenfalls im März wird uns Norbu Tsering Rinpoche besuchen, ein Ngakpa-Lama aus Kathmandu, Nepal. Rinpoche ist ein Meister des Chöd und bekannt für sein außerst präzises Mo (Divination).

In Planung ist zudem ein zweiteiliger Ku Nye Kurs mit Anna Grütte (Ku Nye = tibetische Massage; Teil 1 voraussichtlich in den Osterferien), ein Kurs zur traditionellen Thangka-Malerei, ein fortlaufender Lektüre-Kurs zu Shantidevas "Eintritt in das Leben zur Erleuchtung" (Bodhisattvacaryavatara), ein Wochenendseminar zur Mantra-Praxis, eins zur buddhistischen Psychologie, ein weiteres zu Sterben, Tod und Wiedergeburt (passend zu Chamtrul Rinpoches Belehrungen) und noch einiges mehr...

Genaueres kann ich im Laufe der kommenden Woche bekannt geben. Bis dahin wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Yalda-Fest, ein "Merry Yule" und natürlich ein frohes Weihnachtsfest!

Dienstag, 15. Oktober 2013

6.-8. Dezember: Phowa-Wochenende

Im Dezember wollen wir uns am Nikolaus-Wochenende treffen, um uns mit der Phowa-Praxis aus dem Namchö-Zyklus zu beschäftigen. Wir wollen bestehende Fragen klären und die Praxis gemeinsam üben.

Durch die Praxis des Phowa (tib., „Bewusstseinsübertragung“) können wir uns darauf vorbereiten, unser Bewusstsein zum Zeitpunkt des Todes in den reinen Bereich von Sukhavati (Skrt., tib. Dewachen), Amitabhas reinem Land der großen Glückseligkeit, zu versetzen. Haben wir einmal eine Phowa-Übertragung erhalten, so sollten wir sie üben und regelmäßig ausführen, um sie zum Zeitpunkt des Todes anwenden zu können.

Wir treffen uns am Freitagabend ab 19.00 Uhr und beginnen um 20.00 Uhr. Am Samstag und Sonntag beginnen wir jeweils um 9.30 Uhr.

Teilnahmegebühr: 35,- €, Mitglieder 25,- €

Anmeldung und Information: o.ohanecian@hotmail.de

Freitag, 6. September 2013

Über Garuda Bhavan

Nachdem mir von einem Leser mitgeteilt wurde, dass das Garuda Bhavan Blog "nicht buddhistisch genug" sei, zu viele "unbuddhistische Inhalte" aufweise und von diesen quasi gereinigt werden müsse, möchte ich gerne ein wenig darüber schreiben, was Garuda Bhavan ist und wofür es steht.

Vor allem anderen möchte ich gleich zu Anfang einmal klarstellen: Garuda Bhavan bewegt sich mit seinen Themen sehr wohl im Rahmen der buddhistischen Philosophie, aber es steht für Offenheit und nicht für sektiererische Verengung. Bei Garuda Bhavan und dem Buddhismus allgemein handelt es sich nicht um irgendeine Sekte, die es nötig hat, sich feindselig abzugrenzen.

Nicht Aufzucht und Pflege eines selbstverliebten Egos, sondern Entfaltung von Potenzialen und Qualitäten zum Nutzen der unmittelbaren Gemeinschaft und aller empfindenden Wesen.
Nicht "Magie" als egozentrische Machtorientiertheit, sondern die Entwicklung von Mitgefühl und Handlungsfähigkeit, Weisheit und Methode durch Studium und Praxis der Dharma-Lehren.
Nicht die Suche nach dem, was trennt, abspaltet und vereinzelt, sondern die Konzentration auf das, was verbindet, und der Respekt vor den vielfältigen Möglichkeiten, dies zu beschreiben.

Das ist wofür Garuda Bhavan steht und das umreißt die hier vertretene Sicht auf den Dharma.


Was bedeutet Garuda Bhavan?

Garuda, der mythische Vogel des Hinduismus und Buddhismus, repräsentiert in der buddhistischen Überlieferung die ungehinderte Dynamik und Freiheit, das Mitgefühl und die Achtsamkeit eines Bewusstseins, das nicht durch Konzepte und Konventionen aller Art konditioniert ist. Der Ort (skt. Bhavan) des Garuda ist die Weite und Unbegrenztheit des Himmelsraumes. Thema ist hierbei eine offene, freie, mitfühlende, achtsame und dynamische Geisteshaltung als Grundlage einer intelligenten Lebensführung.


Intelligentes Leben?

Als Menschen werden wir dem intelligenten Leben zugerechnet. Dennoch sind viele unserer Verhaltensweisen individuell wie kollektiv oft ausgesprochen destruktiv, also dumm. Unsere schnelllebige und leistungsorientierte Gesellschaft stellt immer höhere Anforderungen an den einzelnen Menschen. Stress, Burnout und Depressionen sind nur einige der Symptome einer solchen Gesellschaft, die den Menschen und die Gemeinschaft aus dem Blick verliert. Die Werbung verspricht Glück durch immer mehr Konsum, narzisstische Abgrenzung, dualistisch wertende Abspaltung und sektiererische Verengung des Blicks auf die Welt. Doch Konsum und Narzissmus bewirken kein individuelles Glück und verschärfen die gesellschaftlichen Probleme nur.

Dem gegenüber strebt eine intelligente Lebensführung die Kultivierung von individuellem und kollektivem Glück an. Der Dalai Lama ist heutzutage besonders gefragt als Ratgeber auf dem Weg zu einem glücklichen Dasein. Als ersten Schritt auf dem Weg zum Glück nennt er das Lernen, durch das eine Vielfalt von Vorgehensweisen und Methoden erworben werden kann, mit deren Hilfe negative Geisteszustände wie Gier, Hass, Eifersucht und Zorn mit der Zeit überwunden werden können. Die Übung von Glück rückt somit ins Zentrum einer intelligenten Lebensführung, die sich nicht abhängig macht von Konsumgütern und wirtschaftlichen Gegebenheiten.


Garuda Bhavan

Garuda Bhavan und die Garuda Bhavan Praxisgruppe stehen in der Tradition der nicht-sektiererischen Rime-Bewegung und der nichtmonastischen Ngakpa-Tradition. Die verschiedenen Kursangebote umfassen, dieser Tradition und Philosophie folgend, nicht allein buddhistische Themen, sondern auch solche der allgemeinen Religionsgeschichte, der Ethnologie, Psychologie und Medizin. Sie sind überwiegend auf ein allgemeines Publikum ausgerichtet, unabhängig von Religion und Herkunft.

Die von Garuda Bhavan erwirtschafteten Gewinne dienen der Refinanzierung weiterer Veranstaltungen und dem Aufbau der verschiedenen Arbeitsfelder, im Sinne eines Social/Sustain Entrepreneurship. Sie alle folgen dem buddhistischen Wunsch, dass alle Wesen glücklich sein und niemals von den Ursachen des Glücks getrennt sein mögen.


Angebote, Themen, Arbeitsbereiche:

- Organisation und Durchführung von Lama-Besuchen in Göttingen: Authentische, verwirklichte Meister der alten Schule des tibetischen Buddhismus (Nyingma) erteilen vollständige Ermächtigungen und tiefgründige Anweisungen, mit denen sie ihre Schüler in die Lage versetzen, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
- Betreuung und Begleitung eines buddhistischen Arbeitskreises
- Begleitende und vertiefende Seminare zu verschiedenen Themen der buddhistischen Philosophie unter besonderer Berücksichtigung ihrer Anwendung in der alltäglichen Lebensführung
- Organisation von Lehrveranstaltungen und Vorträgen zu verschiedenen Themenbereichen der „intelligenten Lebensführung“ und Permakultur: Gesundheitspflege, Ernährungslehre, Gartenbau, interreligiöser und interkultureller Dialog u.ä.
- nicht konfessionsgebundene Weltanschauungsberatung
- Beratung/Lebenshilfe
- Trauer-/Sterbebegleitung
- Spiritual Coaching
- Kurse zu den Themen Meditation, Achtsamkeit und Entspannungstechniken



Über die Ngakpa-Tradition

Obgleich in der westlichen Vorstellung der tibetische Buddhismus vorwiegend mit Klöstern und rot gekleideten Mönchen assoziiert wird, gibt es doch neben dieser monastischen Tradition auch eine sehr starke und lebendige nicht-monastische Tradition des Buddhismus. Zwar finden bereits in den Pali-Texten weißgekleidete Laienpraktizierende Erwähnung, doch die spezifische Zweiteilung des Sanghas, wie sie im tibetischen Vajrayana tradiert ist, fällt in die Zeit des Zusammentreffens des Abtes Shantarakshita mit dem tantrischen Yogi Padmasambhava und dem Dharmakönig Trisong Detsen im 8. Jahrhundert. Seit dieser Zeit gibt es den monastisch orientierten Sangha mit geschorenem Kopf und roten Roben und den Sangha der Ngakpas.

Der Begriff „Ngakpa“ bezieht sich zunächst einmal auf den Gebrauch von Mantras. Männer, die Mantras praktizieren werden auf Sanskrit als Mantri bezeichnet, Frauen als Mantrini. Ähnlich im Yoga. Männliche Yogapraktizierende sind Yogis, weibliche Praktizierende sind Yoginis. Das tibetische Wort für Yoga lautet Naljor; nal bedeutet „Wahrheit“ im Sinne von etwas Ungekünsteltem, Ursprünglichem, etwas, das nicht-fabriziert ist, und jor bedeutet „erlangen“. Somit bedeutet Naljor, dass man die Wahrheit erlangt. Es handelt sich bei authentischem Yoga um eine spirituelle Praxis, die mit Energien arbeitet, und ist insofern von westlichem „Yoga“ zu unterscheiden, bei dem es sich eher eine Art Sport und Wellness-Übung handelt. Das tibetische Wort für Mantra lautet Ngag (sNgags), das bedeutet als Verb „rezitieren, singen“ und als Substantiv „Mantra“. Die männlichen Praktizierenden heißen Ngakpa (sNgaks-pa), die weiblichen Ngakma (sNgaks-ma).

Im Westen hat sich vor allem im Verlauf der letzten zwanzig Jahre ein bestimmtes Bild zu dieser Tradition etabliert. Es zeigt eine vorwiegend in weiße Roben gewandete Person, die mehr oder weniger die Rolle eines Zauberers spielt. Basierend auf dieser Vorstellung erscheinen seit ungefähr zehn Jahren immer mehr westliche „Ngakpas“, die sich einem geneigten Publikum gern in weiße Roben gehüllt, mit gefährlich starrender Miene und bunten Hüten präsentieren. Dieses Phänomen ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Eine prachtvolle Fassade ist kein Garant für einen entsprechenden Inhalt. Die eigentliche tibetische Tradition, die sich hinter diesem Begriff verbirgt, ist sehr viel komplexer und beinhaltet keineswegs immer eine deutliche Zur-Schau-Stellung.

Innerhalb Tibets gab es verschiedene Zentren dieser Tradition. Das erste große Ngakpa-Zentrum war Samye angegliedert, dem von Padmasambhava erbauten Kloster. Der Name dieses Zentrums war Ngakpa ´Du dul Ling, d.h. „Dämonen-Unterwerfungs-Kloster“. Hier durchliefen Ngakpas eine intensive Ausbildung und das Lehrprogramm umfasste Literatur, Übersetzung, Astrologie, Meteorologie, Landwirtschaft, Vajrayana-Studien und tantrische Praxis. Unter dem dritten Dharmakönig Tri Ralpa Chen erfuhr die Verbreitung dieser Tradition eine starke Unterstützung. Der König selbst war ebenfalls ein Ngakpa, wie auch aus seinem Namen ersichtlich ist: „Ralpa“ bedeutet Dreadlock und lange, bisweilen zu Dreadlocks verfilzte Haare sind ein häufiges Zeichen der „Berufswürde“ von Ngakpas.

Tatsächlich gibt es nicht nur eine Ngakpa-Tradition. Vielmehr haben die fünf großen spirituellen Traditionen je eigene Ngakpa-Traditionen mit je eigenen Bezeichnungen und unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten: So gibt es Bön-Ngakpas (Drangsong); in der Nyingma-Schule spricht man von Ngakpa/Ngakmo, Kyimngak (Haushälter) und Drongngak (Dorfngakpas), Terton (Schatzfinder) und Rigdzin (Wissenshalter) ); in der Kagyü-Schule werden folgende Kategorien unterschieden: Entsagende Ngakpas, Naljorpa/Naljorma (Yogis und Yoginis), Togdenpa; dann gibt es spezielle auf Chod spezialisierte Ngakpas, die entsprechend als Chodpa bezeichnet werden; es gibt auch besondere Familien-Traditionen oder Familien-Ngakpas, am bekanntesten sind hierbei die Sakyapas; schließlich gibt es sogar eine Ngakpa-Tradition der Gelugpas. Zudem gibt es auch verschiedene regionale Unterschiede.

Die ursprüngliche Bezeichnung für Ngakpas lautet „go kar chang lo de”, wörtlich “die Gemeinschaft mit weißer Kleidung und langem Haar” oder einfach “der weiße Sangha”. Die erste Ngakpa-Gruppe bildeten die 25 Hauptschüler des Meisters Padmasambhava, die von ihm persönlich bis zu einem sehr hohen Grad der Verwirklichung geschult wurden.

Hervorzuheben ist die lebenspraktische Ausrichtung dieser Tradition, die auf das Glück und den Nutzen aller Wesen im Allgemeinen und auf die menschliche Gemeinschaft im Besonderen hin ausgerichtet ist. Der spirituelle Pfad eines Ngakpas folgt dem Bodhisattva-Ideal, das eigene Potenzial zum Nutzen aller empfindenden Wesen zu entfalten. So erzählte mir ein befreundeter Ngakpa, der in Dharamsala einen Ngakpa-Tempel betreibt, dass sich seine Funktion innerhalb der Gemeinschaft mit der eines Sozialarbeiters vergleichen ließe. So dienen die Lehren und Methoden dieser Tradition der Schulung der Ngakpas und Ngakmas mit dem Ziel, positiv und nichtsektiererisch im Dienst der Gemeinschaft stehen zu können.

In diesem Rahmen sehe ich auch Garuda Bhavan: Shedra und praktische Schulung für die Praktizierenden zum Nutzen der Gemeinschaft, sowie Ratgeber und praktische Lebenshilfe für jeden, dem wir behilflich sein können. Dies begründet die Themenpalette, die neben buddhistischer Geschichte und Philosophie, tantrischen Lehren und Praktiken, Lama-Besuchen etc. auch Themen aus Medizin, allgemeiner Religionsgeschichte, den Kulturwissenschaften, der Ökologie, des interreligiösen Dialoges u.ä. umfasst - eben aus einer buddhistischen Perspektive.

Dienstag, 6. August 2013

"ZAUBERSALBEN"

Ich bereite eine neue Ladung "Zaubersalben" vor. Der letzte Rest ist gerade in der vergangenen Woche rausgegangen. Feinste Qualität, vollkommen chemiefrei, nach alten Rezepturen. Salben zur Stärkung und zum Schutz, für Entspannung, mehr Energie und Tatkraft.

Wenn jemand Salbe kaufen möchte:

1 großes Glas (ca. 90 ml) 30,- €

Informationen bei: o.ohanecian@hotmail.de

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